Ratgeber16. Februar 2026· 8 Min. Lesezeit

Was kostet eine Website 2026? Alle Preise im Überblick

Die Kosten für eine professionelle Website variieren 2026 zwischen 500 Euro für einen simplen Onepager und über 50.000 Euro für komplexe E-Commerce-Plattformen. Doch welche Faktoren bestimmen den Preis wirklich? Und wo verstecken sich die Zusatzkosten, die viele Anbieter verschweigen?

In diesem Guide zeigen wir Ihnen transparente Preise für alle gängigen Website-Typen, erklären die Kostenunterschiede zwischen Baukasten, Agentur und Freelancer, und verraten, wie Sie bis zu 60% sparen können — ohne Qualitätsverlust.

Achtung vor versteckten Kosten

Viele Anbieter locken mit niedrigen Einstiegspreisen, verlangen dann aber zusätzlich für Hosting (€60–€300/Jahr), SSL-Zertifikate, Cookie-Banner, DSGVO-Anpassungen oder Premium-Plugins. Rechnen Sie immer alle Kosten zusammen.

Website-Kosten nach Typ: Die Preistabelle 2026

Website-TypBaukastenFreelancerAgentur
Onepager (1 Seite)€0–€20/Monat€500–€1.500€1.200–€3.000
Visitenkarten-Website (3–5 Seiten)€10–€30/Monat€1.200–€3.500€2.500–€6.000
Business-Website (10–20 Seiten)€30–€60/Monat€3.000–€8.000€5.000–€15.000
Online-Shop (20–100 Produkte)€40–€100/Monat€5.000–€12.000€8.000–€25.000
Enterprise-Plattform (Custom)€15.000–€40.000€25.000–€100.000+

Preise verstehen sich als Einmalkosten (Freelancer/Agentur) bzw. monatliche Gebühren (Baukasten). Stand: Februar 2026.

Was beeinflusst den Preis?

1. Design-Komplexität

Standard-Template (WordPress, Webflow): €0–€200
Angepasstes Design (Farben, Fonts, Layout): €800–€3.000
Vollständig individuelles Design (Figma → Code): €3.000–€15.000

2. Funktionsumfang

3. Content-Erstellung

Viele vergessen: Wer schreibt die Texte? Professionelles Copywriting kostet €80–€200 pro Seite. Stockfotos: €10–€50/Bild. Individuelle Fotografie: €500–€3.000 pro Shooting. Wenn Sie Texte & Bilder selbst liefern, sparen Sie hier 30–50%.

4. Technologie-Stack

WordPress: Standard, günstig, großes Ökosystem — aber wartungsintensiv
Webflow/Framer: Schneller, moderner, aber Vendor Lock-in
Next.js/React: Maximale Performance & Flexibilität — höhere Entwicklungskosten (+30–60%)

Laufende Kosten: Was kommt nach dem Launch?

Hosting & Domain

Shared Hosting: €60–€120/Jahr. Managed Hosting: €200–€600/Jahr. Enterprise: €1.000+/Jahr

SSL-Zertifikat

Let's Encrypt: kostenlos. Wildcard-Zertifikat: €50–€200/Jahr

Wartung & Updates

WordPress: €30–€150/Monat. Custom-Entwicklung: €100–€500/Monat

DSGVO-Compliance

Cookie-Banner-Tools: €0–€50/Monat. Anwaltliche Prüfung: €500–€2.000 einmalig

Baukasten vs. Agentur vs. Freelancer: Was passt zu Ihnen?

Website-Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo)

Vorteile: Günstig (€10–€50/Monat), schnell, keine Tech-Kenntnisse nötig
Nachteile: Begrenzte Individualisierung, schlechtes SEO, Vendor Lock-in, oft nicht DSGVO-konform

→ Geeignet für: Hobby-Projekte, temporäre Landing Pages

Freelancer

Vorteile: 30–50% günstiger als Agenturen, direkter Kontakt, flexible Arbeitsweise
Nachteile: Abhängig von einer Person, ggf. längere Wartezeiten, selten 24/7-Support

→ Geeignet für: KMU, Startups, budgetbewusste Projekte mit klarem Scope

Agentur

Vorteile: Full-Service (Design, Dev, SEO, Marketing), Projektmanagement, rechtlich abgesichert
Nachteile: Teurer, längere Kommunikationswege, manchmal Overhead

→ Geeignet für: Unternehmen mit Budget, komplexe Projekte, Enterprise-Kunden

5 Spartipps für Ihre Website

  1. 1.
    Liefern Sie Content selbst — Texte, Bilder & Logos selbst bereitstellen spart €1.000–€5.000
  2. 2.
    Starten Sie mit MVP — Erst 5 Kernseiten launchen, später erweitern (reduziert Initialkosten um 40–60%)
  3. 3.
    Nutzen Sie Open Source — WordPress, Ghost, Strapi statt proprietärer Systeme
  4. 4.
    Verzichten Sie auf Premium-Plugins — 90% der Funktionen gibt es als kostenlose Alternativen
  5. 5.
    Fixed Price statt Stundensatz — Vereinbaren Sie Festpreise, um Überraschungen zu vermeiden

2026: Was ist neu?

KI-gestützte Website-Builder (Framer AI, 10Web) versprechen Websites in 10 Minuten — funktioniert für simple Seiten, aber individuelle Anpassungen kosten wieder manuellen Aufwand. Preise bleiben stabil, aber durch Webflow, Framer & No-Code-Tools sinken die Entwicklungskosten für Standard-Projekte um ca. 20%.

DSGVO-Anforderungen verschärfen sich weiter: Cookie-Banner, Tracking-Consent, Google Fonts lokal — wer das ignoriert, riskiert Abmahnungen. Rechnen Sie +€300–€800 für DSGVO-konforme Umsetzung ein.

Unser Tipp

Für KMU mit Budget €2.000–€5.000: Freelancer mit WordPress/Webflow. Für Startups mit Tech-Fokus: Next.js + Headless CMS. Für Enterprise: Agentur mit Full-Service. Nie an DSGVO & Performance sparen.

Fazit: Was sollte eine Website 2026 kosten?

Eine professionelle 5-Seiten Business-Website sollte zwischen €2.500 und €6.000 kosten — inklusive responsivem Design, DSGVO-Compliance, SEO-Basics und 3 Monate Wartung. Wer deutlich weniger zahlt, bekommt meist Templates ohne Anpassung. Wer deutlich mehr zahlt, sollte Premium-Features (Custom-Animationen, API-Integrationen) erwarten.

Wichtigster Tipp: Holen Sie immer mindestens 3 Angebote ein, verlangen Sie Referenzen, und achten Sie auf transparente Preisaufschlüsselung. Billig ist teuer — aber teuer ist nicht automatisch gut.

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