Was kostet eine Website 2026? Alle Preise im Überblick
Die Kosten für eine professionelle Website variieren 2026 zwischen 500 Euro für einen simplen Onepager und über 50.000 Euro für komplexe E-Commerce-Plattformen. Doch welche Faktoren bestimmen den Preis wirklich? Und wo verstecken sich die Zusatzkosten, die viele Anbieter verschweigen?
In diesem Guide zeigen wir Ihnen transparente Preise für alle gängigen Website-Typen, erklären die Kostenunterschiede zwischen Baukasten, Agentur und Freelancer, und verraten, wie Sie bis zu 60% sparen können — ohne Qualitätsverlust.
Achtung vor versteckten Kosten
Viele Anbieter locken mit niedrigen Einstiegspreisen, verlangen dann aber zusätzlich für Hosting (€60–€300/Jahr), SSL-Zertifikate, Cookie-Banner, DSGVO-Anpassungen oder Premium-Plugins. Rechnen Sie immer alle Kosten zusammen.
Website-Kosten nach Typ: Die Preistabelle 2026
| Website-Typ | Baukasten | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|---|
| Onepager (1 Seite) | €0–€20/Monat | €500–€1.500 | €1.200–€3.000 |
| Visitenkarten-Website (3–5 Seiten) | €10–€30/Monat | €1.200–€3.500 | €2.500–€6.000 |
| Business-Website (10–20 Seiten) | €30–€60/Monat | €3.000–€8.000 | €5.000–€15.000 |
| Online-Shop (20–100 Produkte) | €40–€100/Monat | €5.000–€12.000 | €8.000–€25.000 |
| Enterprise-Plattform (Custom) | — | €15.000–€40.000 | €25.000–€100.000+ |
Preise verstehen sich als Einmalkosten (Freelancer/Agentur) bzw. monatliche Gebühren (Baukasten). Stand: Februar 2026.
Was beeinflusst den Preis?
1. Design-Komplexität
Standard-Template (WordPress, Webflow): €0–€200
Angepasstes Design (Farben, Fonts, Layout): €800–€3.000
Vollständig individuelles Design (Figma → Code): €3.000–€15.000
2. Funktionsumfang
- Kontaktformular: Standard, meist inklusive
- Blog-System: +€300–€1.500
- Mehrsprachigkeit: +€500–€2.500
- Mitgliederbereich: +€1.500–€8.000
- API-Integrationen (CRM, Zahlungsanbieter): +€800–€5.000
3. Content-Erstellung
Viele vergessen: Wer schreibt die Texte? Professionelles Copywriting kostet €80–€200 pro Seite. Stockfotos: €10–€50/Bild. Individuelle Fotografie: €500–€3.000 pro Shooting. Wenn Sie Texte & Bilder selbst liefern, sparen Sie hier 30–50%.
4. Technologie-Stack
WordPress: Standard, günstig, großes Ökosystem — aber wartungsintensiv
Webflow/Framer: Schneller, moderner, aber Vendor Lock-in
Next.js/React: Maximale Performance & Flexibilität — höhere Entwicklungskosten (+30–60%)
Laufende Kosten: Was kommt nach dem Launch?
Hosting & Domain
Shared Hosting: €60–€120/Jahr. Managed Hosting: €200–€600/Jahr. Enterprise: €1.000+/Jahr
SSL-Zertifikat
Let's Encrypt: kostenlos. Wildcard-Zertifikat: €50–€200/Jahr
Wartung & Updates
WordPress: €30–€150/Monat. Custom-Entwicklung: €100–€500/Monat
DSGVO-Compliance
Cookie-Banner-Tools: €0–€50/Monat. Anwaltliche Prüfung: €500–€2.000 einmalig
Baukasten vs. Agentur vs. Freelancer: Was passt zu Ihnen?
Website-Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo)
Vorteile: Günstig (€10–€50/Monat), schnell, keine Tech-Kenntnisse nötig
Nachteile: Begrenzte Individualisierung, schlechtes SEO, Vendor Lock-in, oft nicht DSGVO-konform
→ Geeignet für: Hobby-Projekte, temporäre Landing Pages
Freelancer
Vorteile: 30–50% günstiger als Agenturen, direkter Kontakt, flexible Arbeitsweise
Nachteile: Abhängig von einer Person, ggf. längere Wartezeiten, selten 24/7-Support
→ Geeignet für: KMU, Startups, budgetbewusste Projekte mit klarem Scope
Agentur
Vorteile: Full-Service (Design, Dev, SEO, Marketing), Projektmanagement, rechtlich abgesichert
Nachteile: Teurer, längere Kommunikationswege, manchmal Overhead
→ Geeignet für: Unternehmen mit Budget, komplexe Projekte, Enterprise-Kunden
5 Spartipps für Ihre Website
- 1.Liefern Sie Content selbst — Texte, Bilder & Logos selbst bereitstellen spart €1.000–€5.000
- 2.Starten Sie mit MVP — Erst 5 Kernseiten launchen, später erweitern (reduziert Initialkosten um 40–60%)
- 3.Nutzen Sie Open Source — WordPress, Ghost, Strapi statt proprietärer Systeme
- 4.Verzichten Sie auf Premium-Plugins — 90% der Funktionen gibt es als kostenlose Alternativen
- 5.Fixed Price statt Stundensatz — Vereinbaren Sie Festpreise, um Überraschungen zu vermeiden
2026: Was ist neu?
KI-gestützte Website-Builder (Framer AI, 10Web) versprechen Websites in 10 Minuten — funktioniert für simple Seiten, aber individuelle Anpassungen kosten wieder manuellen Aufwand. Preise bleiben stabil, aber durch Webflow, Framer & No-Code-Tools sinken die Entwicklungskosten für Standard-Projekte um ca. 20%.
DSGVO-Anforderungen verschärfen sich weiter: Cookie-Banner, Tracking-Consent, Google Fonts lokal — wer das ignoriert, riskiert Abmahnungen. Rechnen Sie +€300–€800 für DSGVO-konforme Umsetzung ein.
Unser Tipp
Für KMU mit Budget €2.000–€5.000: Freelancer mit WordPress/Webflow. Für Startups mit Tech-Fokus: Next.js + Headless CMS. Für Enterprise: Agentur mit Full-Service. Nie an DSGVO & Performance sparen.
Fazit: Was sollte eine Website 2026 kosten?
Eine professionelle 5-Seiten Business-Website sollte zwischen €2.500 und €6.000 kosten — inklusive responsivem Design, DSGVO-Compliance, SEO-Basics und 3 Monate Wartung. Wer deutlich weniger zahlt, bekommt meist Templates ohne Anpassung. Wer deutlich mehr zahlt, sollte Premium-Features (Custom-Animationen, API-Integrationen) erwarten.
Wichtigster Tipp: Holen Sie immer mindestens 3 Angebote ein, verlangen Sie Referenzen, und achten Sie auf transparente Preisaufschlüsselung. Billig ist teuer — aber teuer ist nicht automatisch gut.
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