DSGVO Strafen Deutschland — Aktuelle Fälle 2026
Die DSGVO hat Zähne — und die deutschen Aufsichtsbehörden setzen sie ein. Seit 2018 wurden Bußgelder in Millionenhöhe verhängt. Der Trend zeigt klar nach oben.
Art. 83 DSGVO: Zwei Stufen
Stufe 1: Bis 10 Mio. € oder 2 % Jahresumsatz. Stufe 2: Bis 20 Mio. € oder 4 % Jahresumsatz.
Bedeutende Fälle in Deutschland
- H&M — 35,3 Mio. € (2020): Systematische Erfassung privater Mitarbeiterdaten am Standort Nürnberg.
- Deutsche Wohnen — 14,5 Mio. € (2019/2022): Mangelhafte Löschung von Mieterdaten über Jahre.
- Notebooksbilliger.de — 10,4 Mio. € (2021): Videoüberwachung von Mitarbeitern ohne Rechtsgrundlage.
- 1&1 Telecom — 9,55 Mio. € (2019): Unzureichende Authentifizierung beim Kundenservice.
Aktuelle Schwerpunkte 2025/2026
Cookie-Banner-Verstöße (Dark Patterns, fehlende Ablehnmöglichkeit). Fehlende AVVs besonders bei KMU. Nichtmeldung von Datenpannen (72-Stunden-Frist). Unzulässige Drittlandtransfers.
Neben Bußgeldern: Weitere Konsequenzen
Schadensersatz (Art. 82 DSGVO): 100–5.000 € pro Person. Abmahnungen: 1.000–5.000 €. Reputationsschaden. Verarbeitungsverbot durch die Aufsichtsbehörde. Mehr zu Abmahnungen: Website abgemahnt — Was tun?
So vermeiden Sie Bußgelder
- 1. Compliance-Grundlagen: Verarbeitungsverzeichnis, DSB, Schulungen
- 2. Technische Maßnahmen: Cookie-Consent, Verschlüsselung, Zugriffsrechte
- 3. Prozesse: Meldeprozess für Datenpannen, Betroffenenanfragen
- 4. Regelmäßig prüfen mit unserem DSGVO-Scanner
Fazit
DSGVO-Bußgelder sind keine theoretische Gefahr. Die meisten Verstöße lassen sich mit überschaubarem Aufwand vermeiden.
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