Online-Shop DSGVO — Pflichten für Betreiber vollständig erklärt
Online-Shops verarbeiten besonders sensible Daten: Namen, Adressen, Zahlungsdaten, Bestellhistorien. Das macht sie zu einem attraktiven Ziel für Aufsichtsbehörden und Abmahner.
Häufigste Fehler
Newsletter-Checkbox vorausgewählt. Kein Double-Opt-in. Google Analytics ohne Consent. Fehlende AVVs. Social-Media-Plugins direkt eingebunden.
Vertragsabwicklung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)
Daten zur Durchführung eines Kaufvertrags. Pflichtfelder: E-Mail, Adresse, ggf. Telefon. Cookie-Banner für Marketing-Tracking.
Zahlungsabwicklung
Stripe, PayPal, Mollie. AVV-Pflicht nach Art. 28 DSGVO. Drittlandtransfer beachten. Siehe auch: Auftragsverarbeitung DSGVO.
Newsletter im Shop
Double-Opt-in Pflicht. Checkbox nicht vorangekreuzt. Cookie-Banner für Analytics-Tracking.
Kundendaten und Löschkonzept
Bestellhistorie: 10 Jahre steuerrechtlich (§ 147 AO). Inaktive Konten: nach 3 Jahren löschen. Betroffenenrechte (Auskunft, Löschung, Datenübertragbarkeit) gewährleisten.
Checkliste für Online-Shops
- ✓ Datenschutzerklärung vollständig (Checkout, Tracking)
- ✓ Cookie-Banner Opt-in
- ✓ Double Opt-in
- ✓ AVV mit Hosting, Payment, Newsletter
- ✓ Impressum vollständig
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